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Bericht des Gemeindevorstands (23.03.2018)

Gesamt-Gemeinde:


1. Finanzierung für Denkmale steht: Dank vieler Spenden können die beiden Denkmäler neu angebracht werden, um an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern. Statt der Bronzeplatten soll das derzeitige Provisorium, ein Spezialdruck der Firma AP Werbung aus Eschenburg, auch die Zukunft sein. In Eibelshausen sollen die Namen nach dem Alphabet sortiert werden und neben dem Sterbedatum auch das Geburtsjahr der Opfer zeigen. Ortsvorsteher Gerd Müller möchte bis Ende April die fehlenden Geburtsdaten recherchieren und die Listen überarbeiten. Der Ortsbeirat Simmersbach wünscht sich die Wiederherstellung der Gedenktafeln am Friedhof wie sie waren. Aus dem Dorffest-Erlös spenden hier die Vereine einen Betrag von 500 Euro. In Eibelshausen werden 1.000 € aus der „Dorfkasse“ gegeben.

2. Noch mehr „schnelles Internet“: Für das Erweiterungsprojekt im gemeinsamen Breitbandausbau Lahn-Dill hat die Gemeinde eine Erweiterungsvereinbarung mit dem Kreis abgeschlossen, damit der Vertrag mit der Telekom unterschrieben wird. Eine finanzielle Beteiligung der Kommunen ist nicht vorgesehen, weil nach der Förderung durch Bund und Land und erfolgreicher Ausschreibung eine kleinere Deckungslücke blieb, die der Kreis komplett übernehmen möchte. Positiv am Fortschritt: Neben unterversorgten Gebieten werden rd. 260 Gewerbebetriebe mit Glasfaser ans Gebäude erschlossen. Mehr unter www.lahn-dill-breitband.de


3. Besuch aus Becov nad Teplou:
Noch vor dem nächsten Schüler-Besuch, der im September vorgesehen ist, möchte Bürgermeisterin Olga Halakova mit uns die Partnerschafts-Urkunde hier in Eschenburg unterzeichnen. Gelegenheit und Rahmen dafür könnten die Veranstaltungen am 12. und 13.05.2018 bieten.

4. Chor & Literatur: Am Samstag vor dem Frühjahrsmarkt (12.05.2018, um 19 Uhr, im Bürgerhaus Eibelshausen) soll „Chor & Literatur“ wieder Klassiker im Lied und Beschreibungen von Kultur in der Literatur zusammen bringen. Der Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal (www.kked.de) wird diese Veranstaltung an dem Termin im jährlichen Wechsel mit „MundART“ anbieten. Das Dialekt-Festival ist demnach im Mai 2019 wieder dran.

5. Heimatmuseum mit Horst: Das Heimatmuseum in Eibelshausen ist 1983 von Werner Kring, Horst Melchior und Roderich Feldes gegründet worden. Heute bietet das Regionalmuseum Eschenburg nach den Ausstellungen „Süßes zu Ostern“ (04.03. – 25.03.) und „Struwwelpeter und Co.“ (08.04. – 29.04.) am 13.05.2018 zum Internationalen Museumstag interessante Einblicke in die Geschichte der Telefonie und des Bergbaus. Das Trafohaus in Wissenbach ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Infos unter www.regionalmuseum-eschenburg.de im Internet.

6. Fotowettbewerb und -Kalender: Motive und Szenen aus Eschenburg werden gesucht, um daraus einen Foto-Kalender für das nächste Jahr und auch die neue Eschenburger Internetseite sowie weitere Werbematerialien erstellen zu können.  Einsendeschluss ist der 30.09.2018. Der Gewinner erhält einen neuen Gutschein über 100 € für das Freizeitbad „Panoramablick“. Der Zweitplatzierte bekommt ein Ticket über 50 Euro. Und der Drittplatzierte kann für 25 Euro baden gehen. 


7. „Willkommen!“ am 13.10.2018:
Der Samstag vor dem Herbstmarkt soll nun der Tag für das Neubürgerfest der Gemeinde Eschenburg sein. Um 16 Uhr geht es im und am Rathaus los. Zugesagt haben bereits die Landfrauen Eibelshausen und die Feuerwehr. Weitere Vereine und Themen können gerne vorgestellt werden. Spannend wird die Vorstellung der Bilder und Sieger unseres Fotowettbewerbs.


8. Bewerber fürs Bürgeramt:
15 Bewerbungen sind eingegangen auf unsere Stellenausschreibung im Fachbereich 2 (Bürgeramt) für die Aufgabenbereiche Standesamt, Rentenberatung, Seniorenarbeit und Vereinsförderung. Es folgt nun die Auswahl, um eine Elternzeitvertretung zu schaffen, die weitere Perspektiven im Rathaus bieten kann. 


9. Kfz-Zulassung weiter ausgebremst:
Neuerungen bei Neuzulassungen sollen derzeit nur in den Zulassungsstellen des Kreises in Wetzlar und Burg erledigt werden. Der Kreis müht sich, die Zulassung in den Rathäusern wieder „ans Netz“ zu bringen. Die Kommunen, die mit dem Kreis eine Kooperation geschlossen hatten, wollen künftig Fragen zur Zusammenarbeit über eine Arbeitsgruppe der Bürgermeister-Kreisversammlung im Vorfeld klären. Eschenburgs Kfz-Zulassung war nach dem Rekord von 2.729 bearbeiteten Vorgängen in 2017 bei einem Teil der Dienste „ausgebremst“ worden.


10. Weiteres Gewerbe-Grundstück verkaufen:
Ein 5.050 Quadratmeter großes Grundstück kann die Hessische Landgesellschaft (www.hlg.org) im „Heerfeld“ verkaufen. Nach gewohnt guter Vorarbeit in der Verwaltung erfolgte unsere Zustimmung zur Ansiedlung eines neuen Logistik-Unternehmens.


11. Begegnungs-Treff:
In der evangelischen Kita „Regenbogen“ (Habachstraße 12) und im katholischen Kindergarten „Regenbogen“ (Baumgartenstraße 24) in Eibelshausen starten „Drop In“-Projekte, die der St. Elisabeth-Verein initiiert hat. Die Begegnungs-Treffen sind für Elternteile mit Kindern bis 3 Jahren.


12. Fischseuche bekämpfen:
Durch den jährlichen Jungfischkauf des Angelsportvereins Eibelshausen ist ein Fischteich in der Fischteichanlage mit der Viralen Hämorrhagischen Septikämie (VHS) - Fischseuche - infiziert worden. Zur Bekämpfung der Fischseuche müssen nun alle Fischteiche abgelassen werden, die Fische entsorgt werden und die Teiche müssen mit Brandkalk (1 Kilo pro Quadratmeter) bestreut werden. Der Schaden für den betroffenen Angelsportverein Eibelshausen ist derzeit noch nicht absehbar. Allein der Fischbesatz hatte einen Wert von schätzungsweise 10.000 EUR. Der Gemeindevorstand hat als Soforthilfe die Pacht für die Fischteiche und die Dietzhölze für die Jahre 2018 und 2019 (zusammen 1.200 €) erlassen.


13. Ortsvorsteher informiert:
Wie die Ortsbeiräte ihrer Aufgabe als Hilfs-Organ gerecht werden, wo sie Anregungen geben können und wann sie in die Beratungen einzubeziehen sind, hat ein Gespräch mit den Ortsvorstehern und Schriftführern verdeutlicht.



14. Holzabfuhr nach Sturm:
Nach dem Sturm mussten Schäden aufgearbeitet und die Sicherheit im Wald gewährleistet werden. Deshalb sind bei schlechtem Wetter die Waldwege von Holzlastern und Maschinen arg beansprucht worden. Die Schäden werden baldmöglichst behoben. Für Verständnis und Nachsicht von Spaziergängern danken wir.



15. Energie-Einkaufsgemeinschaft:
Kommunen und Verbände können sich an der KEAM Kommunale Energie aus der Mitte GmbH beteiligen. Diese Gesellschaft wurde von Vertretern der an der EAM beteiligten Kommunen entwickelt und ermöglicht den beteiligten Gemeinden den Ankauf von Energie (Strom- und Gasvergabe). Die Gesellschaft wurde im Juni 2017 gegründet und hat mittlerweile 81 kommunale Gesellschafter (Landkreise, Städte und Gemeinden und kommunale Einrichtungen wie Zweckverbände und 100 % Tochtergesellschaften dieser öffentlichen Auftraggeber). Die Kosten für die Gemeinde wären einmalig durch den Erwerb des Gesellschafteranteils abgedeckt. Die Verbände müssten separat Mitglied der Gesellschaft werden. Vorteil wäre es, dass wir zukünftig Kosten für die Ausschreibung, die wir in interkommunaler Zusammenarbeit in Dillenburg vornehmen, einsparen würden.


16. Nächste Energie-Sprechstunde am 26. März:
Im kleinen Sitzungszimmer E.07 im Eschenburger Rathaus bietet die Hessische Energiesparaktion (HESA) ihre monatliche Energiesprechstunde an. Immer am letzten Montag im Monat gibt es die kostenlose Beratung zwischen 15 und 18 Uhr. Energieberater Jürgen Kotz aus Bad Endbach ist der Ansprechpartner bittet um telefonische Anmeldung über (0171) 1183024.


17. Bauprogramme und Beiträge:
Auf verstärkte Nachfrage nach unserem Bauprogramm haben wir über die Wochenzeitung unsere Straßenbau-Projekte bis 2020 veröffentlicht. Nach Bergstraße, Breslauer Straße, Obere Aue und Industriestraße in 2018, kommen 2019 Lessingstraße, Unterm Klein Loh, Friedhofweg und Drosselweg sowie 2020 Bingenacker, Bremenacker, Taubenfeld, Im Dombach, Steimelstraße, Bornstraße, Steinmetzstraße und Bahnhofstraße dran. Der Straßenbau für Endausbau und Sanierung wird in Eschenburg seit Jahren über die einmaligen Beiträge abgerechnet, weil die Finanzierung von Investitionen in der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zeitgleich über Ergänzungsbeiträge davon getrennt mit jährlichen Abschlägen berechnet wird. Planung und Ausführung „im Paket“ und in eigener Regie können somit günstigst gestaltet werden. Zudem werden die Straßenbeiträge erst ein Jahr nach dem Bau angefordert und bleiben meist unter dem Wert, der bei der Anliegerversammlung vorher genannt wird. Im kaufmännischen Rechnen werden die Beiträge auf der Ertragsseite als Gegengewicht zur Abschreibung gebraucht, die als Aufwand das Ergebnis belastet. Beiträge sind in vielfacher Hinsicht der einzige Weg für die Straßenbau-Finanzierung einer Gemeinde.

Eibelshausen:


1. Während die Sparkassen-Filiale in der Marktstraße 1 Mitte des Jahres umgebaut wird, sollen Container in der Kirchstraße als Ausweichmöglichkeit dienen. Die Container werden zwischen den beiden Marktterminen auf den Parkplätzen neben dem Versorgungsgebäude stehen.



2. Für die neue Bushaltestelle am Marktplatz hat sich der Gemeindevorstand für ein Wartehäuschen entschieden, das nötigenfalls auch während der Markttage entfernt werden kann. Beim ersten Markt nach dem Bau der Bushaltestelle wird aber zunächst getestet, ob das Häuschen stört. Das Entfernen während der Markttage würde rund 1.000 € im Jahr kosten.

3. Für den Wirtschaftsweg zwischen Eibelshausen und Eiershausen ist ein Sanierungsantrag über rd. 260.000 € gestellt worden, um die 1.500 Meter vom Friedhof bis zum Aussiedlerhof auf 3,50 Metern Breite zu erneuern.



4. Auch ohne Haushalts-Genehmigung müssen Projekte im Straßenbau ausgeschrieben und vergeben werden, zumal sie mit der Erneuerung von Wasserleitungen und Kanal einhergehen. In der Ausschreibung aller Bauarbeiten hat die Firma Oppermann (Dietzhölztal) für die Breslauer Straße mit 152.154 € das günstigste Angebot abgegeben. 264.000 € war die teuerste der sechs Offerten.


5. Mit knapp 176.000 € hat die Firma Hönig & Müller (Sinn) das günstigste Angebot für Tief- und Leitungsbauarbeiten in der Bergstraße abgegeben. Das teuerste der vier Angebote lag bei 202.000 €.



Hirzenhain:


1. „Wernherus de Hirtinhagen“ ist es zu verdanken, dass Hirzenhain 2019 ein großes Jubiläum feiern kann. Die erste Erwähnung jährt sich zum 750. Mal. Die Festwoche vom 14. bis 20. September 2019 wird gerade geplant. Das nächste Treffen des Festausschusses ist der 17. April, um 19 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus. Ansprechpartner ist der Ortsbeirat Hirzenhain.

2. Den Straßen- und Tiefbau in der Industriestraße und in der Straße „Obere Aue“ besorgt die Firma Oppermann (Dietzhölztal), die mit knapp 171.000 € das günstigste der fünf Angebote abgegeben hatte. Die teuerste Offerte lag bei über 202.000 €. Unser dritter Bauabschnitt schließt sich dem Straßenbau von HessenMobil an der ehemaligen Bahnschlucht an. 


3. Der eingruppige Kindergarten „Raupe Nimmersatt“ am Bahnhof  ist die einzige Kita, in der eine Ganztagsbetreuung nicht möglich ist. Im Zuge der Ausnahme wird die bisherige Betreuungszeit von 32,5 Wochenstunden weiter angeboten.


Wissenbach:


1. Der SSV Wissenbach hat eine Flutlichtanlage selbst errichtet. Der 50.000 € teure Bau konnte ohne finanzielle Beteiligung der Gemeinde Eschenburg gestemmt werden. Durch die Hilfe mit „Mensch, Maschine und Material“ konnten bei anderen Sponsoren die nötigen Mittel eingeworben werden.


2. Für die Freizeitanlage „Alter Wissenbacher Sportplatz“ konnte ein neuer Platzwart gefunden und als „Mini-Job“ unter Vertrag genommen werden.

3. Um die Parkplatz-Situation an der Mehrzweckhalle zu entschärfen, will der  Gemeindevorstand das Nachbargrundstück 283 erwerben. Mit Blick auf die finanzielle Lage soll dies in zwei Raten geschehen und durch Stellplatz-Ablösungen gegenfinanziert werden.



Simmersbach:



1. Fürs Backes im Dorfgemeinschaftshaus hat der Ortsbeirat eine Backhausordnung formuliert, die der Gemeindevorstand im Zuge des Hausrechts einsetzt. Sebastian Guder wird auf Vorschlag des Ortsbeirates als verantwortliche Person eingesetzt.


2. Den Vorschlag des Ortsbeirates, an der Kreuzung Fackenhain mit Rohren den Graben zu verschließen, kann der Gemeindevorstand nicht folgen.


3. Der Fahrstuhl im Dorfgemeinschaftshaus muss, da es sich um ein unbewohntes Gebäude handelt, technisch auf der Höhe sein. Für rd. 1.500 € muss nun der Notruf aktualisiert werden, der auf eine Notrufleitstelle aufgeschaltet wird.


4. Die EnergieNetz Mitte plant ab der 15. KW, das vorhandene Freileitungskabel von Simmersbach nach Oberhörlen durch neues Erdkabel zu ersetzen. Dabei wird auch die Maststation bei der Schutzhütte demontiert. Die Stromversorgung der Schutzhütte erfolgt zukünftig über das neu verlegte Niederspannungskabel.



Eiershausen:



1. In der Ortsdurchfahrt steht im Bereich der Grundschule bereits das Gefahrenzeichen 136 „Achtung Kinder!“. Vor allem tagsüber verlangt das Schild vom Fahrzeuglenker so zu fahren, dass er plötzlich auftauchende Kinder unter keinen Umständen gefährdet. Bei Unfällen wird dem Fahrer hier eine verzögerte Reaktion, durch den evtl. Schreck, nicht mildernd angerechnet (BGH VRS 33,350). Der Regionale Verkehrsdienst der Polizei empfiehlt keine Anordnung der Tempo 30, zumal mehr Schilder nicht mehr Sicherheit bringen – im Gegenteil: Bei den Sichtweiten in Eiershausen kann eine Tempo 30-Beschilderung den Anlass schwerer erkennbar werden lassen und Autofahrer eher anregen, am Ende der Kurve wieder aufs Gas zu treten. Dem Ortsbeirat ist zu danken, dass er mit der Tempo-Anzeige die Aufmerksamkeit erhöht. Das schafft mehr Sicherheit. 


2. Um Fußgänger und die drei Scheunen an der oberen Ortsdurchfahrt (wie L 3043) besser zu schützen, ist Hessen-Mobil nun die 2008 während der Dorferneuerung erstellte Planung für eine Engstelle zur Prüfung zugesandt worden. Die Prüfung hatte Staatssekretär Mathias Samson angeboten, nachdem unsere Nachfragen nach der finanziellen Unterstützung für den Ausbau von Tempo-30-Zonen verneint wurden. Dieses Förderprogramm sei für kommunale Straßen, nicht aber für Landesstraßen.


3. Der Kindergarten „Panama“ feiert 25 Jahre. Veranschlagt mit 1,4 Millionen Mark, ist die Tagesstätte damals für 1,1 Millionen Euro gebaut worden. Mit dem Mehrzweckraum unterm Dach, den die Dorferneuerung gebracht hat, und dem Nahwärmeverbund mit der Pelletheizung im Dorfgemeinschaftshaus ist die Einrichtung was Besonderes. Nachdem vorrübergehend die zweite Gruppe mangels Anmeldungen geschlossen war, herrscht im Jubiläumsjahr wieder Vollbelegung. Und das soll am 15.06.2018 mit einem Familientag gefeiert werden.


4. Die Friedhofswärterin möchte aufhören. Es wird hierfür eine Nachfolge gesucht. Die Nebenbeschäftigung wird als Mini-Job vergütet.



1. Mit der Lieferung eines Kanalspülwagens zum Preis von rd. 53.000 € brutto ist die Firma KaRo aus Hückeswagen beauftragt worden. Die Maschine kann auch Kanäle mit einem Durchmesser von mehr als 200 mm spülen. Nach unserer Berechnung spart dieses Gerät jährlich rund 11.000 € und hilft Bürgern, unseren Verbänden und Nachbarkommunen.


2. Die neue Trinkwasserleitung im Johannesheeg in Hirzenhain und in der Berliner Straße in Eibelshausen wird die Firma Bernshausen Bau (Bad Laasphe) verlegen. Sie hatte mit 114.467 € brutto das günstigste Angebot; das teuerste der fünf Angebote lag bei über 160.000 €.


3. Die neuen Abwasserleitungen in Simmersbach (Biedenkopfer Straße, Hainstraße, An der Hessel) und aufm Roth (Sonnenstraße) wird die Firma Hönig & Müller (Sinn) bauen. 212.486 € brutto ist dafür ihr Paket-Preis. Der teuerste der vier Bieter wollte fast 288.000 €.


4. Von 148.351 € brutto bis über 182.000 € reichten die sechs Angebote für die Neuverlegung des Kanals im Dombach und „An der Bahn“ in Eibelshausen. Den Zuschlag erhielt die Firma Bernshausen Bau (Bad Laasphe).


5. Sechs Angebote gab es im Januar auf die Ausschreibung der Abwasserleitungen, die in Hirzenhain/Bahnhof neu verlegt werden. Gebaut wird im Finkenweg/Sammetwiesenstraße, und in der Bahnhofstraße.  Hönig & Müller (Sinn) hatte mit 179.168 € das günstigste Angebot. Mit fast 267.000 € lag die teuerste Offerte weitab.


6. Verlängert wurden die Jahresverträge für Grünflächenpflege an den Wassergewinnungsanlagen (Gebäudereinigung Uwe Enders, Dillenburg), Kleinbaustellen (Straßenbaumeisterbetrieb Maik Gail, Eschenburg) und für Regulierung von Schachtabdeckungen (Firma Oppermann, Dietzhölztal).



1. Ausbau kann beginnen:
Auf der Grundlage eines sorgsam ausgehandelten Vertrages wird die Kläranlage in den beiden Belebungsbecken so umgebaut, dass die geplante Einleitung der Firma Rittal laufen kann. In dem Vertrag war klar geregelt worden, dass der Mehraufwand direkt finanziert und an den Verband gezahlt wird und nicht über den „Starkverschmutzer-Zuschlag“ an die Kommune. Für die Einleitung einer geplanten Galvanik sind die Mehrkosten über ein Gutachten beziffert worden, auf dessen Grundlage die Firma nun rechnet.  

2. Abwasser 4.0: Durch den Anschluss von Wissenbach und diese beiden Einleitungen steigt der Einwohnerwert von 15.000 auf 21.730 an, die Kläranlage kommt an Grenzen. Für eine aktualisierte Schmutzfrachtberechnung werden die geplanten und möglichen Gewerbe- und Industrieflächen eingezogen. Für einen weiteren Ausbau der Kläranlage für den gemeinsamen Wirtschaftsstandort in Eschenburg und Dietzhölztal. „Abwasser 4.0“ wird über das Bauprogramm bis 2020 nicht zu finanzieren sein, weshalb hier über eine Anpassung zu beraten ist.


3. Klärschlammvererdung bis 2023:
Die Hersteller-Firma EKO Plant hat nivelliert, dass die drei Beete noch bis 2023 den Klärschlamm aufnehmen können. Dann ist die erste Leerung der Beete dran, wofür Rückstellungen gebildet werden.




4. Technik-Tour für Besucher: Für interessierte Bürger soll am 05.09.2018 eine Technik-Tour an der Kläranlage in Eibelshausen angeboten werden. Hier wird die naturnahe Reinigung der Abwässer verständlich erklärt. Besonderheiten wie die Klärschlammvererdung und die Microgasturbine, die aus Klärgas Strom und Prozesswärme produziert, sind freilich ebenfalls zu sehen. Start ist um 17 Uhr.




1. Heller, sparsam und familienfreundlich:
Die „Meilenstein-Modernisierung“ kann sich sehen lassen. Die alte Glasfront, letzte Kältebrücke aus dem Baujahr 1973, ist einer Fensterfront mit Wärmeschutzverglasung gewichen. Und die Umkleiden, ebenso noch Erstausstattung, sind komplett familienfreundlich umgestaltet worden. Mit viel neuer Farbe und LED-Beleuchtung ist dieser Bereich kaum wieder zu erkennen. Die moderne Fensterfront wird mit 36.000 Euro von der gemeinnützigen Gesellschaft EKM „Energieeffizienz kommunal mitgestalten“ gefördert.


2. Vom Förderverein „verföhnen“ lassen:
Der Förderverein des Freizeitbades hat bei der Modernisierung nicht nur mit Rat, sondern auch mit Tat zur Seite gestanden. Für rund 8.500 € wurden Föhne, Spiegel, Sitzhocker, Wickeltische, Laufställchen und Kinderwagen angeschafft. Die nächsten Aktionen wie ein Poollifter für Menschen mit Handicaps und eine geeignete LED-Beleuchtung in den Duschen werden von Stefan Nadler und den 366 Mitgliedern des Fördervereins geplant.


3. Keinen Tag länger geschlossen:
Das Freizeitbad „Panoramablick“ hatte nicht einen Tag länger geschlossen als sonst, sieht aber nun aus wie neu. Die zwei Wochen Reparatur und Revision, die jedes Jahr gebraucht werden, sind für 2017 und 2018 zusammengefasst worden. In nur vier Wochen sind der Eingangsbereich, das Kassensystem und die kompletten Umkleiden modernisiert worden. Geräumigere Kabinen für Familien und Energie-Einsparungen sind die Fortschritte.


4. Bau der Parkplätze hat begonnen:
Die Firma Bernshausen hat für den Altenheim-Investor RTLL mit dem Bau der neuen Parkplätze fürs Schwimmbad begonnen. RTLL hat zudem den letzten Raum im Untergeschoss angemietet.


5. Neue und treue Partner:
Altenheim-Betreiber „Kursana“ wird zu den Partnern gehören, die mit Werbebannern in der Schwimmhalle das Freizeitbad unterstützen. An der Wand und auf den Eintrittskarten finden sich treue, aber auch neue Partner.



1. Neue Trails finden und alte Pfade erneuern:
Der Naturpark will als nächstes Großprojekt Routen für Mountainbiker anbieten. Für die meisten Wanderwege, auch unsere Haubergstour, steht die Nachzertifizierung an. Marodes Mobiliar links und rechts der Routen wird ersetzt. Eine Freizeitdatenbank wird gerade erarbeitet, die im Lahn-Dill-Bergland 300 Titel zu 83 Themen anbietet, hieß es beim Jahrestreffen. Die Mitgliederversammlung hat den neuen Bürgermeister von Bad Endbach, Julian Schweitzer, zum neuen Vorsitzenden gewählt.


2. Haubergsroute mit Niveau:
Unser Wanderweg „Haubergstour“ wird im Laufe des Jahres nachzertifiziert. Das heißt, es wird überprüft, ob hier die Kriterien für eine Extra-Tour auf Premium-Niveau gegeben sind.


3. Termine:
Der Naturpark-Wandertag ist am 27. Mai. Die Extra-Tour „Hohe Straße“ soll gemeinsam gelaufen werden.  Der Tag der Regionen findet am 7. Oktober in Herborn statt.


Rondevu der Wege:


1. Rothaarsteig-Wanderung:
Der traditionelle Wandertag am 3. Oktober findet diesmal in Haiger statt. Geändert hat sich nur der Name der Zusammenarbeit von der alten Arbeitsgemeinschaft Hessischer Rothaarsteig auf das neue „Rondevu der Wege“.


Rothaarsteig:


1. Zehn Rundwege:
Der Wacholderweg rund um Donsbach ist die zehnte der „Rothaarsteig-Spuren“, die am 13. Mai eröffnet wird. Der Gesamtsteig, seine Zuwegungen und die Spuren umfassen insgesamt über 1.000 Kilometer Wanderwege.


2. Ziele an Zuwegen:
Die Zuwege erschließen 102 Orte, darunter Eibelshausen. Start für den zehn Kilometer langen Zuweg von Eibelshausen ist die Bushaltestelle am Marktplatz.



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