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B 253: IHK und Kommunen haken beim Bundesverkehrsminister nach (11.06.2015)

„Mit der Infrastruktur steht und fällt alles“, schreiben IHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Tielmann sowie die drei Bürgermeister Michael Lotz (Dillenburg), Andreas Thomas (Dietzhölztal) und Götz Konrad (Eschenburg) in einem gemeinsamen Brief an den Bundesverkehrsminister. Für die Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill wie auch die drei Kommunen ist dabei die Ortsumgehung von Dillenburg-Frohnhausen und Eschenburg-Wissenbach im Zuge der B 253 das zentrale Zukunftsprojekt neben der Autobahn.

„Mit großer Freude haben wir die Ankündigung vernommen, dass der sechsspurige Ausbau der A 45 kommen wird“, beginnt das Schreiben an Bundesminister Alexander Dobrindt. Die Aussicht auf einen neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP), der in diesem Jahr von der Bundesregierung vorgestellt werden soll, nährt die Hoffnung, dass auch Verbesserungen für die Bundesstraße B 253 in naher Zukunft anstehen.
In einer Studie der Uni Siegen hatten die Stadt Dillenburg und die Gemeinde Eschenburg zusammen mit der IHK bereits 2009 herausgearbeitet, dass gegenüber dem alten Bundesverkehrswegeplan aus 2003 sowohl die Belastung als auch die Bedeutung der Strecke gestiegen ist; die Baukosten indes sind weitaus geringer anzusetzen, wenn z. B. über die 1987 stillgelegte Bahntrasse verfügt werden könnte.
Professor Dr.-Ing. Jürgen Steinbrecher von der Uni Siegen konnte die für die 5,2 Kilometer lange Strecke noch 2003 angenommenen 27,8 Millionen Euro Baukosten auf rund 10 Millionen Euro reduzieren. Auf ein Jahr Nutzungsdauer betrachtet, verursacht die Ortsumgehung der B 253 an dieser Stelle Aufwand von weniger als 700.000 Euro, dem schon aus der alten Kalkulation ein jährlicher Nutzen von zusammen rund 3,5 Millionen € beim Einsparen von  Transportkosten und Verkehrssicherheit gegenübergestellt wurden.
Die Ortsdurchfahrten in Frohnhausen und Wissenbach leiden seit Jahren unter einer Belastung von mehr als 20.000 Fahrzeugen pro Tag, wovon jedes zehnte ein schwerer Laster ist. In der Prognose wird dieser Anteil steigen, wissen nicht nur die Verkehrsplaner, sondern auch die IHK aus Umfragen in ihren Mitgliedsunternehmen.
Wie wichtig ein reibungsloser Verkehrsfluss auf der B 253 ist, hebt auch der neue Bürgermeister der Gemeinde Dietzhölztal hervor, wo die Firma Rittal im Ortsteil Rittershausen ihr Stammwerk und größten deutschen Produktionsstandort hat. „Wie dieser Global Player brauchen auch die vielen mittelständischen Unternehmen der Region kurze Wege über die B 253 zur A 45. Angesichts des hohen LKW-Anteils ist auch die Entlastung der Bürger von Lärm und die Reduzierung von Unfallrisiken ein wichtiges Ziel, das durch diese Ortsumgehung erreicht würde“, schreiben IHK und Kommunen nach Berlin.
Die bislang  zusammengetragenen Argumente sind über das Land Hessen im Zuge des Verfahrens zum BVWP 2015 weitergetragen worden. „Wir bitten Sie, diese Fakten, Fragen und Vorschläge gut abzuwägen und im Dienste einer zukunftssicheren Verkehrsplanung zu entscheiden“, endet das Schreiben. Bislang hat das Bundesverkehrsministerium für das Projekt „HE8153“ lediglich den Eingang bestätigt und auf das laufende Verfahren zum Bundesverkehrswegeplan verwiesen.

Lesen Sie hier das Projektdossier zur Ortsumgehung B253

Unfallgefahr, Staus, Lärm machen die B 253 in Frohnhausen und Wissenbach zur Belastung. Eine Studie der Uni Siegen zeigte bereits im Jahr 2009, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis mit einer Ortsumgehung viel günstiger dargestellt werden kann. Die Risiken und Belastungen – hier allein die Unfälle der Jahre 2006 bis 2008 – sollen nach dem Wunsch der IHLK Lahn-Dill und der drei Kommunen Dillenburg, Eschenburg und Dietzhölztal bald der Vergangenheit angehören, wenn das Projekt im Bundesverkehrswegeplan so dringlich bewertet wird wie in ihrer gemeinsamen Expertise.



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