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Bundesgartenschau 2017 in Eschenburg (09.06.2015)


Erleichtert und begeistert: Bürgermeister Götz Konrad war froh darüber, dass das Szenario „Bundesgartenschau 2017 in Eschenburg nur ein Planspiel der Gewerblichen Schulen war. Fasziniert war der Rathaus-Chef hingegen von den Ergebnissen, die die Schüler präsentierten.

Weit über den Zeithorizont hinausgeblickt haben die angehenden Mechatroniker der Gewerblichen Schulen Dillenburg. Die zukünftigen Fachkräfte, die sich während ihrer betrieblichen und schulischen Ausbildung mit der Gestaltung von elektronischen und mechanischen Systemen befassen, erhielten von ihrem Fachlehrer den Arbeitsauftrag, ein zukunftsweisendes, realistisches Gesamtkonzept für die nächste Bundesgartenschau im Jahre 2017 zu entwickeln. Um einen persönlichen Bezug zur Aufgabe zu haben, wurde als Standort der dann stattfindenden Bundesgartenschau Eschenburg im hiesigen Kreisgebiet festgelegt: Der berufsbezogene Schwerpunkt bestand darin, eine Lösung zu entwickeln, um Besuchergruppen von einer sich in Eschenburg befindenden Talstation auf den 570 m hohen Hornberg zu befördern. Diese vom betreuenden Fachlehrer Torsten Reh gestellte komplexe Aufgabe wurde von den Schülern mit Bravour gelöst. So wurden moderne Schienen- und Seilbahnkonzepte mit den erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen samt Antriebstechnik und Steuerung von den Schülern geplant. Damit aber nicht genug. Das Gesamtkonzept musste auch der Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz, Sozialverträglichkeit und der Forderung nach einer sich harmonisch in das Landschaftsbild einfügenden Transportmöglichkeit gerecht werden. Einem interessierten Publikum wurden die Konzepte überzeugend vorgestellt. Die hessische Gemeinde Eschenburg würde sich demnach mit und nach einer Bundesgartenschau in eine über die Grenzen der Region hinaus bekannte Tourismushochburg entwickeln.
Der anwesende Bürgermeister von Eschenburg, Götz Konrad, zeigte sich begeistert von den Schülerergebnissen. So soll nach Vorstellung der Schüler ein „Garten der Zukunft“ entstehen und das Gelände nach der Bundesgartenschau eine nachhaltige Nutzung finden. Verschiedene Themengärten, eine Sommerrodelbahn, ein Kletterpark, Wanderwege mit Aussichtsplätzen sowie ein Wellness-Hotel mit angrenzender „Ski-Arena Mittelhessen“ inklusive Skihalle würden zukünftig nach den weitreichenden Überlegungen der Schüler für die ganze Familie interessante Freizeitaktivitäten und Erholung in einer einzigartigen Natur bieten.
Insgesamt fünf Schülergruppen stellten ihre Konzepte vor. Neben CAD-Zeichnungen wurden Modelle gefertigt, Steuerungen mit zukunftsweisenden Programmiersprachen entwickelt, unterschiedlichste Berechnungen vorgenommen und die Beschaffenheit des Geländes erkundet. Die Gesamtergebnisse wurden einer fachkundigen Jury vorgestellt. Dieser gehörten neben Bürgermeister Götz Konrad auch der an den Gewerblichen Schulen für die Mechatroniker-Ausbildung zuständige Abteilungsleiter Manfred Schäfer, die Lehrer Torsten Reh und Jörg Müller sowie der Ausbildungsleiter der Firma Overbeck, Anastasio Kyrgiannis, an.
Großes Lob erteilte Bürgermeister Götz Konrad in seinen abschließenden Worten an die Schüler. Sehr beeindruckt war er von dem enormen Engagement und von der Zielstrebigkeit und Begeisterung, wie die Schüler es geschafft hatten, aus ihren visionären Gedanken ein überzeugendes Gesamtkonzept zu entwickeln. Der Rathaus-Chef lud die Schüler ein, in Eibelshausen Kläranlage und Schwimmbad zu besuchen, wo mit solcher Steuerungstechnik gearbeitet wird.

Ausgefeilte Konzepte: Nicht nur die SPS-Steuerung, sondern auch viel brauchbare Zukunfts-Musik und Know-How bauten die fünf Teams – hier die Gruppe um Daniel Grebe – in ihre Konzepte ein.



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