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Neues Fördergeld für die Region (16.01.2015)

Das Land Hessen hat entschieden, welche Regionen wieder Fördergeld für die Entwicklung der ländlichen Räume erhalten. Die Region Lahn-Dill-Bergland ist dabei und kann von 2015 bis 2020 über ein Förderbudget von 2,24 Mio. € verfügen. „Wir sind stolz und glücklich, dass wir uns jetzt der Umsetzung unserer Ziele zuwenden können“, sagt der Vorsitzende des Regionalvereins, Bürgermeister Ralph Venohr, und verweist auf die beiden vorangegangenen Förderperioden, in denen bereits knapp 3 Millionen Euro Zuschüsse in über 100 Projekte investiert werden konnten.

Hessenweit fließen 50 Millionen Euro Fördergelder von EU und dem Land Hessen in die 24 ausgewählten LEADER-Regionen. Damit wird die ländliche Infrastruktur gestärkt, Arbeitsplätze gesichert und Zukunftsperspektiven geschaffen. Um als LEADER-Region anerkannt zu werden, mussten die Regionen mit der Bevölkerung vor Ort ein Entwicklungskonzept erstellen. Das 70-seitige Konzept hatte Regionalmanagerin Marion Klein Ende August beim Ministerium in Wiesbaden abgegeben.

Mit dem neuen Förderbudget hat die Region mit ihren 18 Kommunen zwischen Haiger und Gladenbach, Biedenkopf und Ehringshausen wieder Planungssicherheit. In den vier Handlungsfeldern Leben und Arbeiten, Klimaschutz, Naturpark sowie Freizeit und Tourismus sind konkrete Ziele formuliert worden, die die Region voran bringen sollen. Durch die Beteiligung der Bevölkerung und der kommunalen Verwaltungen konnten bereits eine Reihe von Projektvorschlägen in das Konzept aufgenommen werden. Gefördert werden können private und öffentliche Projekte, die die formulierten Ziele unterstützen, so die Vorgabe der EU und des Landes.

Regionalmanagerin Marion Klein nennt als Beispiel für mögliche Förderprojekte: Existenzgründungen mit der Schaffung von Arbeitsplätzen,  Konzepte für Ärztezentren oder Dorfläden, aber auch Projekte zur Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements oder der kulturellen Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung. Auch im Handlungsfeld Klimaschutz gibt es erste konkrete Projekte, beispielsweise einen Energielehrpfad und ein Gründungsvorhaben im Bereich Geothermie-Bohrungen. Der Erhalt unserer Kulturlandschaft ist das zentrale Thema im Handlungsfeld Naturpark, in dem erste Projekte wie ein Gesundheitsgarten und Naturerlebnisräume zu finden sind. Freizeit und Tourismus will die Region durch die Weiterentwicklung der Schwerpunkte Wandern und Radfahren stärken, aber auch durch bedarfsgerechte Freizeiteinrichtungen. Dazu zählen moderne Präsentationen in Museen ebenso wie ein Gesundheitsparcours oder die technische Ausstattung der Schlossfestspiele Biedenkopf. Welche Projekte gefördert werden sollen, entscheidet die Region selbst. Der Vorstand des Vereins Region Lahn-Dill-Bergland e.V. ist als LEADER-Entscheidungsgremium für die Auswahl der Förderprojekte zuständig. Neue Projektvorschläge können beim Regionalmanagement eingereicht werden.

Weitere Informationen sind erhältlich beim Regionalmanagement der Region Lahn-Dill-Bergland: Marion Klein, Telefon: 02776 80117, Mobil: 0152 53431220 oder an m.klein@lahn-dill-bergland.de per E-Mail. Informationen gibt es unter der Adresse www.lahn-dill-bergland.de auch im Internet.


Die Gemeinde Eschenburg spielt in dem 18 Kommunen umfassenden Lahn-Dill-Bergland eine wichtige Rolle, wie im Oktober der „Tag der Regionen“ wiederum belegt hatte.



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